10:3-Kantersieg im letzten Heimspiel gegen Hohenlimburg 10

Fünf Tage nach dem großen Erfolg im Pokalendspiel war wieder Alltag. Und das mit einem völlig anderen Spiel und Gegner - 10:3 ! Das ist natürlich ein Ergebnis nach meinem Geschmack. Zehn Tore erzielt, viel mehr hätten es sein müssen und drei Gegentore, was ich natürlich hasse, wie die Pest.

Gegen einen erschreckend schwachen Gegner hatten unsere Jungs keine Probleme zum Erfolg zu kommen. Bereits zur Halbzeit war das Spiel mit 6:1 entschieden. Die zweite Halbzeit ging eigentlich gut los und wir zogen schnell auf 9:1 davon, leider sorgten Unaufmerksamkeiten im Defensivbereich wieder für zwei Gegentore, so dass dann am Ende ein 10:3 stand.  

Die Torschützen in diesem einseitigen Spiel waren Ömer Sener (4), Philip Mummel (2), Lon Diecks, David Maleika, Furkan Tekin und Francesco Grillo. Zahlreiche Chancen wurden noch vergeben, ein höheres Ergebnis war leicht möglich. Es ist für ein Kreisliga-A-Spiel schon extrem einseitig gewesen, daran kann man wieder die komische Einteilung der Qualifikationsgruppen ablesen.

Fazit: Der bisher schwächste Gegner machte uns das Tore schießen leicht. Leider gingen unsere Jungs etwas zu überheblich zu Werke, was auch an den Gegentoren abzulesen ist. Insgesamt ein nie gefährdeter Sieg.

 


Wir sind Kreispokalsieger !!!

Ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, Spannung bis zur letzten Sekunde, mit einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger, so kann man wohl dieses Spiel in Kurzform beschreiben.  

Man merkte beiden Mannschaften an, dass sie total nervös waren. Keiner wollte einen Fehler machen, so dass eigentlich kein vernünftiges Spiel zustande kam. Viele lange Bälle und wenig spielerische Glanzlichter. Das Spiel war stark von Taktik geprägt, keine Mannschaft wollte in Rückstand geraten.

Unglücklicherweise erwischte es uns bereits in der 4. Minute. Nach einer Flanke von rechts köpfte Marc Thurn den Ball im hohen Bogen an die Strafraumgrenze, wo ein Elfer den Ball volley nahm und zu unserem Entsetzen unten links im Tor unterbringen konnte. Tim Brockmann im Tor war noch dran, aber leider ohne Erfolg. Ein Stellungsfehler begünstigte diesen Treffer, der Ball war relativ lange in der Luft, ohne dass ein Spieler Druck auf den Schützen ausübte.  

Das war natürlich kein guter Beginn, aber es blieb zum Glück noch Zeit genug. Das Spiel ging wie in der oben beschriebenen Form hin und her, ohne dass eine Mannschaft richtige Torchancen rausspielen konnte. Oft blieben die Möglichkeiten im Ansatz stecken.

So musste ein individueller Fehler des Elfer Torwarts herhalten, um uns den Ausgleich zu bescheren. In der 21. Minute versuchte er den guten Ömer Sener auszuspielen, der sich aber nicht abhängen ließ und den Ball im Zweikampf über die Linie zum 1:1-Pausenstand brachte.

Viele Chancen ergaben sich auch in der 2. Hälfte nicht, das Spiel änderte sich auch nicht grundlegend. Es war einfach auch ein Nervenspiel.

Zwei gute Chancen hatten wir noch. Nach einer Flanke von rechts köpfte Furkan Tekin auf das Tor, leider zu schwach. Und nach einem Konter durch Furkan konnte dieser den Ball nicht vernünftig auf den mitgelaufenen Ömer spielen. Dabei wurde der Ball kurz vor dem Strafraum mit der Hand gespielt. Den fälligen Freistoß setzte David Maleika leider knapp über den Querbalken.

Die Hagen 11er hatten auch noch die eine oder andere Torchance, aber Tim Brockmann musste eigentlich nur einen Weitschuss entschärfen. Spannend blieb es aber bis zum Schluss, so dass die Verlängerung herhalten musste.

Diese Verlängerung setzte dann dem Ganzen noch die Krone auf. Die ersten fünf Minuten gingen rasend schnell rum, die zweiten fünf Minuten machten die Nerven aller Beteiligten rund. Eine Minute vor Schluss, als ich schon überlegte, wer alles zum Elfmeterschießen antreten soll, sorgte der Schiedsrichter für die Entscheidung. Nach einer Flanke ging Philip Mummel mit dem Kopf zum Ball und wurde von seinem Gegenspieler am Kopf getroffen. Zu aller Verwunderung zeigte er sofort auf den Punkt. Eine Minute vor Schluss !!! Für uns !!!

In meinem Kopf schossen tausend Gedanken herum. Wer sollte schießen ? Nach einer unendlich erscheinenden Zeit wusste ich, wer - Francesco Grillo. Der beste Elfmeterschütze im Training. Der saß auf der Bank, deshalb fiel er mir nicht sofort ein.

Francesco ging erstaunlich ruhig zum Punkt, legte sich den Ball hin und schoss, wie im Training, rechts unten ins Tor. Meine Nerven ! 2:1 für uns ! Unfassbar ! Francesco wurde unter einer Spielertraube begraben.

Was jetzt passierte war natürlich auch wieder typisch ! Der Schiedsrichter ließ sage und schreibe 6 Minuten nachspielen in einer fünfminütigen Verlängerung ! Ebenfalls unfassbar und eigentlich unmöglich ! Der letzte Ball der Elfer flog ins Toraus und dann gab es kein Halten mehr !

Wir sind Kreispokalsieger !

Ich muss gestehen, dass ich eine ganze Menge des Spiels und des ganzen Drumherums irgendwie nicht mehr in Erinnerung habe, aber ich bin unendlich stolz auf diese Mannschaft. Mit Leidenschaft, Kampfkraft und Zusammenhalt haben sie sich diesen Erfolg erkämpft. Nachdem wir bereits Ennepetal und Sprockhövel mit spielerisch besseren Leistungen aus dem Wettbewerb geworfen hatten, wurde im Endspiel sicherlich glücklich, aber keinesweges unverdient, die D1 der SpVg Hagen 1911 mit 2:1 n.V. geschlagen.

 


2:0-Heimerfolg gegen den Jungjahrgang der TSG Sprockhövel

Diesmal konnte uns der Jungjahrgang aus Sprockhövel nicht überraschen. Nach 10 Minuten war das Spiel eigentlich bereits entschieden.

Die Sprockhöveler waren wie in der Qualirunde sehr engagiert, lauf- und kampfstark, aber als Issam Bairi nach 5 Minuten nach Ecke von David Maleika das 1:0 erzielen konnte und Max Fink in der 10. Minute im zweiten Versuch nach Vorarbeit von Francesco Grillo aus 14 Metern das 2:0 erzielen konnte, war bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Dabei konnten wir wie bereits in den letzten Wochen zahlreiche Chancen nicht nutzen. Insbesondere in der zweiten Hälfte wurden einige Konter schlecht oder gar nicht ausgespielt, so dass tlw. Hektik aufkam, weil die Sprockhöveler nicht aufsteckten. Das ist für die Nerven natürlich nicht so gut, zum Glück stand unsere Defensive im Großen und Ganzen sicher, so dass der Gegner fast keine Torchance hatte. Ein drittes Tor hätte uns das Leben nur erleichtert, aber so blieb es bis zum Ende spannend. Das häufige Wechseln ist dann natürlich auch nicht sonderlich zuträglich, aber wenn nicht in so einem Spiel, wann soll amn sonst allen Spielern Spielanteile geben.

Fazit: Insgesamt ein verdienter Arbeitssieg, der durch ein frühzeitiges drittes Tor unsere Nerven eher beruhigt hätte. So kommen wir dem Ende der Saison wieder ein Stück näher. Am Freitag werden wir im Pokalfinale die Jungs von Hagen 11 fordern.

 


4:0-Auswärtssieg in Volmarstein

Ohne Probleme konnten unsere Jungs die Auswärtshürde in Volmarstein mit einem 4:0 nehmen. Dafür reichte eine eher durchschnittliche Leistung, wobei einige Spieler nicht ihren besten Tag hatten.

Trotz warnender Worte, den Gegner ernst zu nehmen, mussten wir uns in der 8. Minute erst einen Warnschuss einfangen, bevor wir endlich konzentrierter agierten. Bei diesem Warnschuss lief ein Volmarsteiner nach einem langen Ball allein auf unser Tor zu und hob zu unserem Glück den Ball am Tor vorbei ins Toraus. In der 11. Minute fiel dann endlich das 1:0 durch einen schönen Linksschuss von Maik Zedlewski, dem Furkan Tekin in der 17. Minute nach Vorarbeit von David Maleika das vorentscheidende 2:0 folgen ließ. In der 23. Minute konnte Leon Diecks dann mit der rechten Klebe im Nachsetzen das 3:0 erzielen, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

In der 2. Halbzeit konnte Ömer Sener in der 38. Minute nach schöner Einzelleistung das 4:0 markieren. Aber wie viele Chancen wir noch vergeben haben, das kann ich gar nicht sagen. Allein Francesco Grillo hätte in dieser Hälfte drei Tore schießen können, wenn nicht sogar müssen. Es ist zum Verrücktwerden, wie leichtfertig wir Torchancen vergeben. Leider zieht sich dieses Manko bereits die ganze Saison durch unser Spiel.

Fazit: Gegen einen tapfer kämpfenden Gegner kamen wir nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem verdienten Auswärtssieg.


Mit deutlichem 10:0-Erfolg bei der SG Boelerheide ins Pokalfinale

Auf ungewohntem Aschenplatz in Boelerheide kamen wir mit Einbahnstraßenfussball zu einem deutlichen 10:0-Erfolg ! 

Es ging von Anfang an nur in die Richtung des Boelerheider Tores. In der 5. Minute gingen wir bereits durch Philip Mummel in Führung, in der 7. Und 8. Minute ließen Daniel Schmidt und Issam Bairi das 3:0 folgen. Damit war das Spiel bereits früh entschieden. Dann  wurde viel gewechselt und unsere leider etwas schlampig und nachlässig. Zahlreiche Torchancen bis zur Pause wurden leider leichtfertig vergeben.

In der 2. Hälfte rissen sich doch einige Spieler etwas mehr am Riemen, so dass wir durch Philip Mummel (3), David Maleika (2) und Ömer Sener (2) dann am Ende doch standesgemäß ins Finale einzogen. Loben muss ich den gegnerischen Torwart, der wirklich ein paar prima Paraden zeigte. Unser Torwart Tim Brockmann war dagegen überhaupt nicht gefordert.

Fazit: Das war sicherlich die einfachste Hürde auf dem Weg ins Pokalfinale. So konnten alle dreizehn Spieler Spielanteile bekommen. Es ist auch mal schön, so ein Spiel ruhig und relativ gelassen verfolgen zu können.


Verdienter 2:1-Auswärtserfolg beim SSV Hagen !

Dank einer konzentrierten Defensivleistung konnten wir verdient die Punkte vom Höing mit nach Hause nehmen. Dabei haben wir uns leider das Leben aufgrund der bescheidenen Chancenverwertung selbst schwer gemacht.

Dabei fing das Spiel hervorragend an. In der 4. Minute gingen wir durch einen frechen Freistoß von David Maleika unter der hochspringenden Mauer ins linke untere Eck in Führung. Nur drei Minuten später legte Philip Mummel einen langen Abschlag von Tim Brockmann quer auf Ömer Sener, der von der Strafraumgrenze aus den Ball zum 2:0 ins Tor schoss. Ein Superbeginn ! Langsam hatten wir das Spiel im Griff, die tlw. körperlichen Nachteile machten sich kaum bemerkbar. Bis zur 16. Minute, als es eine Ecke für den SSV gab. Der lange Ball kam hoch vor das Tor an allen vorbei, nur leider stand am langen Pfosten ein Gegner blitzeblank und schon stand es nur noch 1:2. Das war jetzt natürlich gefährlich. Aber unsere Jungs ließen sich nicht beirren und spielten weiter gut nach vorn und hinten stabil. Wenn nur die Chancenverwertung besser wäre ! Die Krönung war in dieser Hälfte ein Strafstoß nach Foul an Philip Mummel, den Furkan Tekin leider verschoss. Den Nachschuss setzte dann Ömer Sener ungefähr 10 Meter neben das Tor. Unfassbar ! Das wäre natürlich schön gewesen.

In der 2. Halbzeit kam es dann noch besser. Eine Konterchance nach der anderen wurde verdaddelt. Egal wer, keiner traf die Kiste vernünftig. Das kann dann ja auch schon mal nach hinten losgehen, aber wie bereits erwähnt, unsere Defensivleistung war an diesem Abend hervorragend. Tim Brockmann musste, bis auf das Tor, nicht einen einzigen Schuss auf sein Tor entschärfen. Bravo Jungs !

Fazit: Ich war froh, als das Spiel zu Ende war. Völlig verdient haben wir diese enorm wichtigen Punkte mitgenommen. Wir hätten uns nur sehr leicht Nerven und Ärger ersparen können, wenn wir mehr Tore geschossen hätten. Hätte, hätte, Fahrradkette .... Gratulation zum Sieg !


4:0-Auswärtserfolg beim Jungjahrgang des TuS Ennepetal !

Einen am Ende sicheren Auswärtserfolg landeten unsere Jungs beim Jungjahrgang des TuS Ennepetal.

Das Spiel fing genau so an, wie man es sich wünscht. Nach fünf Minuten gingen wir durch ein Tor von Furkan Tekin nach schönem Pass von Daniel Schmidt in Führung. Alles gut, leider ließen wir dann doch stark nach und die Ennepetaler kamen deutlich auf. Das ein oder andere Mal kamen wir ins Schwimmen. Einmal musste unser Torwart Tim Brockmann sein Können beweisen, einmal musste Francesco Grillo mit dem Kopf auf der Linie retten und einmal konnte David Maleika einen Schuss gerade noch blocken. Das Ganze dauerte so ungefähr eine Viertelstunde, in der wir auch die eine oder andere Chance hatten, aber das war wirklich keine Glanzleistung. Bis zur 23. Minute dauerte es dann, bis Furkan nach einer Ecke von David das 2:0 per Kopf besorgte. Diese 2:0-Pausenführung beruhigte etwas die Nerven, aber diese Halbzeit war doch bescheiden.  

Die zweite Halbzeit war dann doch ein ganz anderes Spiel. Die Defensive hatte sich gefestigt, keine Chance wurde nun zugelassen. Nach vorne ging es jetzt viel besser. Man merkte mit zunehmender Spieldauer dann doch die körperlichen Vorteile. Sehr gute Chancen durch Philip Mummel, David Maleika, Ömer Sener und Daniel Schmidt konnten leider nicht genutzt werden. Daniel Brendel hatte dann noch mit einem Kopfball Pech, dass der Ball knapp am Gehäuse vorbeistrich. Furkan Tekin machte es dann in der 38. Minute besser, als er eine schöne Vorarbeit von Philip, Ömer und Daniel aus kurzer Distanz zum 3:0 vollenden. Max Fink setzte dann nach tollem Pass von Daniel Schmidt mit dem 4:0 den Schlusspunkt.  

Fazit: Nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten gegen den guten Jungjahrgang des TuS Ennepetal konnten unsere Jungs am Ende einen ungefährdeten Auswärtssieg landen. Wieder einmal haben wir es uns unnötig schwer gemacht und die sich bietenden Chancen nicht konsequent genutzt.


Leistungsgerechtes Unentschieden im Spitzenspiel gegen den FC Herdecke-Ende !

In einem intensiven Spitzenspiel gegen die Vertretung aus Herdecke-Ende gab es am Ende ein leistungsgerechtes 0:0-Unentschieden.  

Das Spiel war stark von Taktik geprägt, keine Mannschaft wollte in Rückstand geraten. So gab es im gesamten Spiel kaum nennenswerte Torchancen. Einmal hatten wir Glück, als nach einem Konter der Herdecker der Ball an den Außenpfosten ging und von da ins Aus flog. Furkan Tekin hatte unsere beste Chance, als er einen schönen Freistoß von David Maleika freistehend vor dem Tor nicht unter Kontrolle brachte. In der letzten Minute wurde Issam Bairi vor dem gegnerischen Tor vom Torwart umgesenst, aber statt Elfmeter zu pfeifen, pfiff der insgesamt gute Schiedsrichter unverständlicherweise Freistoß für Herdecke.  

Fazit: Nach einem höchst intensiven Spiel haben sich zwei gute Mannschaften leistungsgerecht die Punkte geteilt. Mit dieser Punkteteilung haben wir noch alle Möglichkeiten.